Asset Allokation

Ihre Asset Allokation bestimmt Ihren Anlageerfolg

Asset Allokation ist die langfristige, strategische Aufteilung Ihres Gesamtkapitals auf verschiedene Anlageklassen (Kasse, Rentenanlagen, Aktien, Rohstoffe, Immobilien etc.) und Regionen, Länder, Währungen sowie Investmentstile (Value, Growth, Size, Momentum) und Produkte (aktiv / passiv). Das Ziel der Asset Allokation ist die Volatilität der Gesamtanlage zu senken und gleichzeitig die erwartete Gesamtrendite zu steigern. Vermeiden Sie dabei den Home Bias und achten Sie auf eine hinreichende internationale Diversifizierung.

Die Asset Allokation muss auf Ihr Risikoprofil – insbesondere auf Ihre Risikotragfähigkeit – individuell abgestimmt sein. Veränderungen Ihrer Lebenssituation erfordern eine Überprüfung und ggfs. Anpassung Ihrer individuellen Asset Allokation.

Wissenschaftliche Studien weisen nach, dass die Faktoren Risikoprofil, Risikotragfähigkeit und strategische Asset Allokation ca. 90 Prozent Ihrer gesamten Anlagerendite bestimmen.

SPMC Asset Allokation

Asset Allokation im Niedrigzins Umfeld

Strukturelle Gründe – geringe Wachstumsdynamik und hohe private und staatliche Verschuldung – verhindern zumindest in Europa einen kräftigen und nachhaltigen Zinsanstieg. Die aktuellen Niedrigzinsen stellen die Asset Allokation vor besondere Herausforderungen.

Traditionell waren Euro-Staatsanleihen in gemischten Wertpapierdepots der Garant für regelmäßige Zinseinnahmen und für Kursgewinne bei sinkenden Aktienmärkten. Die Gesamt-Volatilität eines gemischten Anleihen / Aktien Depots konnte so verringert werden. Die aktuell negative Verzinsung vieler Rentenanlagen hat diese Ausgleichs- und Schutzfunktion von festverzinslichen Anlagen jedoch weitestgehend zerstört.

Werden in der Asset Allokation ausschließlich historische Rendite-Risiko Entwicklungen berücksichtigt, führt dieses mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu falschen Ergebnissen. Wir verwenden daher in unseren Asset Allokation Optimierungen sowohl historische Rendite-Risiko Kennzahlen als auch erwartete Renditen für einzelne Assetklassen.

Aus Kostengründen ist der Einsatz von Exchange-Traded-Funds / ETF im Rahmen einer Core-Satellite Strategie oftmals sinnvoll. Investmentfonds mit einem asymmetrischen Chance-Risiko Profil sind im Einzelfall eine Ergänzung für Ihr Depot. Liquidität ist eine strategische Assetklasse und erfordert eine aktive Allokation.

In einem fragilen Anlageumfeld, das in Richtung eines 4-Anlageklassen Modells – Kasse, Aktien, Währungen und Gold – tendiert, erhöht sich die Notwendigkeit von antizyklischem Markt-Timing an den Aktien- und Währungsmärkten. Die Überwachung absoluter Verlustschwellen im Depot – eingebunden in ein Risikotragfähigkeitskonzept und aktivem Risikomanagement – erhält wachsende Bedeutung.

Gerne überprüfen bzw. erstellen wir für Sie Ihre individuelle Asset Allokation und begleiten Sie bei der Umsetzung in Ihrer Vermögensanlage und in Ihrem Wertpapierdepot.

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