SPMC | Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Gegenstand

Der Mandant / Die Mandantin beauftragt den Berater, Ihn/Sie in Finanzangelegenheiten zuunterstützen. Diese Unterstützung kann durch

a) Beratung ohne Vermittlung von Finanzprodukten
b) Beratung und Vermittlung von Finanzprodukten
c) Vermittlung ohne Beratung

erfolgen. Beratung und Vermittlung können sich auf folgende Bereiche beziehen:
Die Anlage in Anteilen oder Aktien an inländischen offenen Investmentvermögen, offenen EU Investmentvermögen oder ausländischen offenen Investmentvermögen, die nach demKapitalanlagegesetzbuch vertrieben werden dürfen sowie die Beratung in Finanz-, Vermögens- und Ruhestandsplanungen.

Die Beratung erfolgt durch das Zusammenstellen und Vorhalten von öffentlich zugänglichen Informationen sowie deren subjektive Einschätzung durch den Berater. Der Mandant / die  Mandantin kann diese im Rahmen der Kapazitäten des Beraters nach Belieben abrufen. Der Abruf erfolgt für die Dauer des bestehenden Beratungsverhältnisses einseitig durch den Mandanten / die  Mandantin, entweder in persönlicher oder telekommunikativer Form. Ein Anspruch des Mandanten / der Mandantin auf eine durch den Berater initiierte Beratung besteht nicht,  auch nicht für den Fall von wesentlichen Änderungen der vorgehaltenen Informationen, subjektiven Einschätzungen und Kapitalmarktentwicklungen. Dies gilt auch, soweit der Berater entgegen dieser  Klausel die Beratung in der Vergangenheit initiiert hat. Entscheidungen werden allein durch den Mandanten / die Mandantin getroffen und ausgeführt. Der Berater nimmt keinerlei Wertpapierdienstleistungen oder Nebendienstleistungen i.S.d. WpHG (Wertpapierhandelsgesetzes) vor, insbesondere nimmt er keine Aufträge des Mandanten/der Mandantin entgegen und führt solche weder aus, noch leitet er solche an Dritte weiter. Eine Beratung bezüglich der am Markt angebotenen Konditionen und zu einzelnen Wertpapieren (Aktien, Anleihen, Zertifikaten, Derivate) findet nicht statt. Ebenfalls erhält der Mandant / die Mandantin durch den Berater keine Steuer- und Rechtsberatung. Der Ablauf der Beratung wird in einem Protokoll dokumentiert und von beiden Vertragsparteien unterzeichnet.

§ 2 Haftung

Der Berater bietet eine anleger- und anlagegerechte Beratung. Er haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Für die Verletzung von Vertragspflichten, die unverzichtbar sind, um das Vertragsziel zu erreichen (Kardinalpflichten), haftet der Berater auch bei leichter Fahrlässigkeit. Haftet der Berater, ist die Haftung stets auf den für den Berater vorhersehbaren Schaden begrenzt. Weiter ist stets die Haftung für Folgeschäden oder mittelbare Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

§ 3 Vergütung

Der Berater erhält für seine Tätigkeit eine individuell mit dem Mandanten / der Mandantin vereinbarte Vergütung.
Die SPMC GmbH setzt sich für eine transparente und für alle Vertragsparteien faire Vergütung ein und bevorzugt daher die provisionsunabhängige Vergütung der Anlageberatung oder Anlagevermittlung alleinig durch den Anleger.
Abschluss- und Bestandsprovisionen werden in diesem Fall – sofern sie anfallen – dem Anleger in der Höhe erstattet, in der diese SPMC zugeflossen ist.

In individuellen Einzelfällen kann es sinnvoll sein, dass die Vergütung der Anlageberatung oder Anlagevermittlung durch den Anleger oder durch Dritte (Produktgeber) in Kombination erfolgt. Diesist abhängig von den Wünschen und Bedürfnissen des Anlegers und den Finanzprodukten, welche eventuell vermittelt werden. Soweit Zuwendungen im Zusammenhang mit der Anlageberatung oder -vermittlung insofern von Dritten (Produktgebern) erbracht werden, dürfen diese behalten werden.

In jedem Fall wird die Vergütung der SPMC GmbH individuell mit dem Mandanten / der Mandantin transparent vereinbart. Die Vergütungsvereinbarung bedarf der Schriftform.

§ 4 Datenschutz

Die für die Beratung notwendigen Daten werden vertraulich behandelt und sind nur für den internen Gebrauch bestimmt. Die Bestimmungen des Datenschutzes werden eingehalten. Die Weitergabe der Daten an Dritte ist ausschließlich zum Zweck der Beratung und Abwicklung der Aufträge zulässig, dies schließt die Speicherung kundenbezogener Daten sowie von Risikoprofilierungs- und Beratungsprotokollen auf der seitens des Beraters genutzten IT-Plattform eines externen Dienstleisters ein. Die vom IT-Dienstleister zur Verfügung gestellte App nutzt derMandant / die Mandantin auf eigenes Risiko.

§ 5 Dauer und Kündigung des Vertragsverhältnisses

Das der Beratung nach Maßgabe dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu Grunde liegende Vertragsverhältnis ist auf unbestimmte Zeit geschlossen. Es kann von jeder Seite mit einer in den Vergütungsvereinbarungen festgelegten Frist gekündigt werden.

§ 6 Salvatorische Klausel

Änderungen oder Ergänzungen zu diesen Geschäftsbedingungen bestehen nicht und bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Sollten einzelne Bestandteile dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigenBestimmungen nicht. Die unwirksamen Bestandteile sind sodann in wirksame Bestandteile umzudeuten, die den unwirksamen Bestandteilen im Interesse beider Vertragsparteien am nächsten kommen.